Michael Wildt ist Historiker und Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit Schwerpunkt im Nationalsozialismus am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Zur Website des Lehrstuhls

Aus dem Blog: History Matters

Die ersten 100 Tage

Am 20. Januar 2017 wurde der 45. Präsident der Vereinigten Staaten in sein Amt eingeführt. Kaum ein Tag vergeht seitdem ohne mediale Berichterstattung über die „Politikführung“, die Twitter-Meldungen oder sonstige Inszenierungen Donald Trumps. Erinnert sei etwa an die Wrestling-Szenen, die vor ein paar Tagen um die Welt gingen, mit denen Trump die JournalistInnen des Senders CNN demütigen wollte.

Hundert Tage nach der Amtseinführung in Washington, lud das Einstein Forum in Potsdam die Historiker Bernd Greiner und Michael Wildt zu einer Diskussion über die gesellschaftlichen Folgen des autokratischen Politikstils Trumps ein. (Weiterlesen →)

Solidarity with Jan Grabowski

June 19, 2017

Esteemed Calin Rovinescu, Chancellor of the University of Ottawa,

We the undersigned scholars of the Holocaust Era, the Second World War, Modern History and other closely related disciplines would like to express our firm support for Professor Jan Grabowski, who most of us have known professionally as a colleague for many years. We can attest to the fact that he is a scholar of impeccable personal and professional integrity. His scholarship holds to the highest standards of academic research and publication, and for such he has earned widespread acclaim in academia, as well as honors and awards.(Weiterlesen →)

Aktuell

Der Einsatzgruppen-Prozess (Fall 9) 1947/48

Vortrag am 11. Juli 2017, 19 Uhr

Topographie des Terrors, Niederkirchnerstr. 8, Berlin

Wenn es einen Prozess gegen die Täter des Holocaust gegeben hat, dann war es der Fall 9 der Nürnberger Nachfolgeprozesse gegen die Führer der SS-Einsatzgruppen und -Einsatzkommandos 1947/48. Hauptangeklagter war Otto Ohlendorf, Amtschef im Reichssicherheitshauptamt und Chef der Einsatzgruppe D, nach eigener Aussage verantwortlich für den Tod von 90.000 Menschen.

mehr….

Die ersten 100 Tage

Am 20. Januar 2017 wurde der 45. Präsident der Vereinigten Staaten in sein Amt eingeführt. Kaum ein Tag vergeht seitdem ohne mediale Berichterstattung über die „Politikführung“, die Twitter-Meldungen oder sonstige Inszenierungen Donald Trumps. Erinnert sei etwa an die Wrestling-Szenen, die vor ein paar Tagen um die Welt gingen, mit denen Trump die JournalistInnen des Senders CNN demütigen wollte.

Hundert Tage nach der Amtseinführung in Washington, lud das Einstein Forum in Potsdam die Historiker Bernd Greiner und Michael Wildt zu einer Diskussion über die gesellschaftlichen Folgen des autokratischen Politikstils Trumps ein. (Weiterlesen →)

Solidarity with Jan Grabowski

June 19, 2017

Esteemed Calin Rovinescu, Chancellor of the University of Ottawa,

We the undersigned scholars of the Holocaust Era, the Second World War, Modern History and other closely related disciplines would like to express our firm support for Professor Jan Grabowski, who most of us have known professionally as a colleague for many years. We can attest to the fact that he is a scholar of impeccable personal and professional integrity. His scholarship holds to the highest standards of academic research and publication, and for such he has earned widespread acclaim in academia, as well as honors and awards.(Weiterlesen →)

Vortrag zur NS-Volksgemeinschaft

anlässlich der
Eröffnung der Ausstellung
Das „KdF-Seebad Rügen“ – Fotografien aus der Planungs- und Bauphase 1935 bis 1938
am 11. Juni 2017 im Prora-Zentrum
Grußwort von Patrick Dahlemann, Parlamentarischer Staatssekretär
Einführung in die Geschichte der Fotografien von Wim Cox, Köln
Vortrag zur nationalsozialistischen Volksgemeinschaft von Michael Wildt
Die Ausstellung zeigt Fotos des „KdF-Seebades Rügen“ von den Fotografen Hugo Schmölz und Karl Hugo Schmölz, darunter Entwurfs- und Modellaufnahmen sowie detaillierte Dokumentationen des Bauprozesses in den Jahren 1935 bis 1938. Diese Aufnahmen werden erstmals öffentlich gezeigt.

Die ersten 100 Tage

Mittwoch, 24. Mai 2017, 19 Uhr
Einstein-Forum Potsdam
Die ersten 100 Tage. Autokratische Machtsicherung im Vergleich
Diskussionsveranstaltung mit Bernd Greiner und Michael Wildt
Gesprächsleitung: Martin Schaad, Potsdam

Ob und wie Autokraten ihre Macht festigen, entscheidet sich häufig schon am Anfang ihrer Regierungszeit, in den berühmt-berüchtigten „100 Tagen“ nach der Amtsübernahme. Und noch eine zweite Erfahrung schlägt zu Buche: Was zählt, sind nicht allein der Wille zur vollkommenen Macht, das Auftreten und der Rückhalt des „starken Mannes“.(Weiterlesen →)