„Eine grandiose ‚Geschichte von unten’…“

Richard Probst über „Zerborstene Zeit“, Süddeutsche Zeitung, 27. Juli 2026
„Der Historiker Michael Wildt zählt zu den besten Kennern der NS-Geschichte in Deutschland. Vor einigen Jahren hat er ein Opus magnum über die etwa 30 Jahre zwischen der Revolution von 1918 und dem Zusammenbruch des NS-Staates 1945 vorgelegt. Dabei geht es ihm nicht um eine glatte Meistererzählung, sondern um den Blick und die Empfindungen der Zeitgenossen. Mithilfe von Tagebüchern bekannter und weniger bekannter Menschen gelingt es Wildt, ein Gespür für die Offenheit historischer Prozesse und Erfahrungen, für Brüche und Widersprüche zu vermitteln. Eine grandiose ‚Geschichte von unten‘ über das Zeitalter der Extreme, verwoben mit den großen Linien der Politik.“

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