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	<title>Humboldt-Universität Archives - Prof. Dr. Michael Wildt</title>
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	<description>Humboldt-Universität zu Berlin</description>
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		<title>Zum Geschehen am besetzten sozialwiss. Institut der Humboldt-Universität am 23. Mai 2024</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Wildt]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2024 06:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Augenzeugenbericht Ich bin am Donnerstag, 23.5., gegen 13.30 Uhr, zum Sozialwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität gekommen, das tags zuvor von pro-palästinensischen Protestierenden besetzt worden war, um gegebenenfalls deeskalierend zu wirken, damit die Vereinbarung, die das Präsidium mit den Protestierenden getroffen hat, umgesetzt und die Besetzung um 18 Uhr friedlich beendet wird. Das Institut war von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein Augenzeugenbericht</strong><br />
Ich bin am Donnerstag, 23.5., gegen 13.30 Uhr, zum Sozialwissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität gekommen, das tags zuvor von pro-palästinensischen Protestierenden besetzt worden war, um gegebenenfalls deeskalierend zu wirken, damit die <a href="https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/mai-2024/nr-24522" target="_blank" rel="noopener">Vereinbarung, die das Präsidium mit den Protestierenden getroffen hat</a>, umgesetzt und die Besetzung um 18 Uhr friedlich beendet wird.<br />
Das Institut war von außen von der Polizei abgesperrt; ein Zugang nur über den Nebeneingang Georgenstraße möglich mit Ausweiskontrolle durch die Polizei. <span id="more-2450"></span>Allerdings ließen die Protestierenden, die den Zugang von ihnen kontrollierten, zu diesem Zeitpunkt nur sehr wenige Studierende ein. Im Hof des Instituts (offen zur Georgenstraße hinter dem Zaun) wurden Statements verlesen und Slogans wie „Viva Palästina“ oder „Free, free Palestine“ gerufen.<br />
Zur vereinbarten Diskussionsveranstaltung mit dem Präsidium und Professor:innen der HU, die um 15 Uhr im Institut beginnen sollte, wurde eine große Zahl von Studierenden eingelassen. Zusammen mit Rahel Jaeggi bekam ich selbst dazu ebenfalls Gelegenheit.<br />
An diesem Nachmittag habe ich die Hass-Graffitis nicht gesehen und konnte deshalb später dazu auch nicht öffentlich Stellung nehmen. <em>Aber ich will deutlich klarstellen: Ich verurteile jegliche antisemitische Hasspropaganda. Die Hass-Graffitis im ISW sind abscheulich und fordern zu Gewalt gegen Jüd:innen auf, auch gegen jüdische Studierende. Diese Graffitis müssen strafrechtlich geahndet werden.</em><br />
Im Kontrast dazu war Versammlung, an der über hundert Studierende teilnahmen, friedlich, vor allem geprägt durch persönliche Statements von Studierenden. Die Präsidentin und Professor:innen antworteten, ohne dass sie unterbrochen oder verbal angegriffen wurden. Die Kommilitonin, die das Gespräch moderierte, war eindeutig um respektvollen Umgang miteinander bemüht. Woraus für mich als Konsequenz folgt: Straftäter verfolgen, mit dialogorientierten Studierenden diskutieren.<br />
Die Atmosphäre im Hörsaal veränderte sich, als gegen 16.50 Uhr die Nachricht in den Hörsaal drang, dass die Polizei draußen vor dem Institut die Georgenstraße räumte. Diese Maßnahme war offenkundig der Präsidentin nicht vorher kommuniziert worden, die daraufhin zuerst telefonisch und persönlich vor dem Institut mit der Einsatzleitung der Polizei um Deeskalation verhandelte.<br />
Mit der Räumung der Straße war das Verlassen des Instituts von nun an nur noch mit Einwilligung der Polizei, die mittlerweile in Kampfmontur aufmarschiert war, möglich. Auf Verlangen der Polizei musste der Nebeneingang geöffnet bleiben. An diese offene Schnittstelle zwischen Polizei und Studierenden habe ich mich hingestellt, und gemeinsam mit anderen Professor:innen konnten wir durch unsere Präsenz mehrere brenzlige Situationen, die durch das aggressive Verhalten von Polizisten entstanden waren, deeskalieren.<br />
Nachdem die Präsidentin in ihren Verhandlungen mit der Einsatzleitung die Einigung erzielt hatte, dass die Studierenden, die die Versammlung besucht hatten, unter Begleitung von Professor:innen das Gebäude unbehelligt verlassen können, widerrief die Polizei diese Einigung wenig später und verlangte, dass von sämtlichen Personen, die das Gebäude verlassen, die Personalien aufgenommen werden. Die Präsidentin bemühte sich vergeblich um ein Einlenken der Polizeiführung. Diese Polizei-Maßnahme bedeutet für mich eine pauschale Kriminalisierung der Studierenden.<br />
Erst gegen 18.30 Uhr konnte die erste Gruppe von Studierenden, begleitet von einem Mitglied des HU-Präsidiums, das Gebäude verlassen. Ich folgte mit einer zweiten Gruppe gegen 18.45 Uhr. Wir wurden in der Georgenstraße zu einem abgesperrten Bereich geführt und die Identifikationspapiere zur Erfassung eingesammelt. Um 19.20 Uhr erhielt ich meinen Personalausweis wieder und konnte die Absperrung verlassen.<br />
Die Präsidentin hat das Möglichste getan, um die Situation zu deeskalieren; für die Eskalation hat die Polizei gesorgt, indem sie die Straße räumte und entgegen der vorherigen Einigung auf der Personenerfassung bestand. Dass nicht die Vereinbarung zwischen Präsidium und Protestierenden auf friedliche Beendigung der Besetzung bis 18 Uhr umgesetzt werden konnte, stattdessen offensichtlich der Berliner Senat in das Geschehen massiv eingriff, ist in meinen Augen ein schwerwiegender Eingriff in die Autonomie der Hochschule und eine bewusste Beeinträchtigung der Selbstregulierungskompetenz der Universität.</p>
<p>Hier auch die <a href="https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/mai-2024/nr-24523-1" target="_blank" rel="noopener">Presse-Erklärung der Humboldt-Universität zu den Vorgängen</a>.</p>
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		<title>Persönliche Stellungnahme zu den sexualisierten Übergriffen am Institut für Geschichtswissenschaften (IfG) der Humboldt-Universität zu Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Wildt]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 10:22:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Humboldt-Universität]]></category>
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					<description><![CDATA[Angesichts der jahrelangen sexualisierten Übergriffe am IfG bin ich beschämt und zornig. Beschämt, weil ich in meiner Zeit als Professor am Institut Teil des Problems und nicht der Lösung war, indem auch ich weggeschaut und geschwiegen habe. Zornig bin ich, weil die Studierenden so lange mit ihren Hinweisen kein Gehör gefunden haben und erst, als [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der jahrelangen sexualisierten Übergriffe am IfG bin ich beschämt und zornig. Beschämt, weil ich in meiner Zeit als Professor am Institut Teil des Problems und nicht der Lösung war, indem auch ich weggeschaut und geschwiegen habe. Zornig bin ich, weil die Studierenden so lange mit ihren Hinweisen kein Gehör gefunden haben und erst, als der Fall öffentlich wurde, wirksame Schritte gegen den betreffenden Dozenten unternommen worden sind, und zornig auch, weil bis heute das Institut öffentlich zu den Vorfällen schweigt, die IfG-Website den Eindruck erweckt, als sei nichts geschehen. <span id="more-2430"></span></p>
<p>Die transparente Aufarbeitung des Versagens, insbesondere derjenigen, die als Professor:innen aufgrund ihrer Position Verantwortung für das Institut tragen, gegen die sexualisierten Übergriffe vorzugehen, ist der erste notwendige und unerlässliche Schritt, der die Grundlage schafft, geeignete Maßnahmen am Institut zum Schutz von Studierenden und Mitarbeiter:innen einzuleiten. Und solche Maßnahmen müssen mit allen Institutsangehörigen: Professor:innen, wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen, Studierenden und dem nicht-wissenschaftlichen Personal auf gleicher Augenhöhe diskutiert und im Konsens beschlossen und umgesetzt werden.<br />
Ich bin nicht mehr im aktiven Dienst, aber das Institut liegt mir nach wie vor am Herzen, und nicht zuletzt, weil mich mein eigenes Versagen in diesem Fall umtreibt, will ich gern, was in meinen Kräften steht, dazu beitragen, dass diese Fälle aufgearbeitet und Maßnahmen zum Schutz von Angehörigen des Instituts verwirklicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>9. Januar 2024<br />
<strong>Kündigungsstreit endet vor dem Berliner Arbeitsgericht mit Vergleich</strong><br />
Humboldt-Universität begrüßt rechtskräftige Beendigung im Kündigungsstreit vor dem Berliner Arbeitsgericht nach verbaler sexualisierter Gewalt<br />
<a href="https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/januar-2024/nr-2419-2" target="_blank" rel="noopener">Weiterlesen&#8230;</a></p>
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		<title>&#8222;Goldmedaille&#8220; für Berliner Historiker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Wildt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 17:10:56 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Historisches Kolleg]]></category>
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					<description><![CDATA[Von Amory Burchard, Tagesspiegel vom 16.12.2022 &#8222;Auf die Bürokratie verzichte ich gern und auf die üblichen Querelen an der Uni“, sagt Michael Wildt. Mit Ende des Wintersemesters 2021/22 ging er an der Humboldt-Universität als „Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus“ in den Ruhestand. Auch wenn Wildt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Amory Burchard, Tagesspiegel vom 16.12.2022</p>
<p>&#8222;Auf die Bürokratie verzichte ich gern und auf die üblichen Querelen an der Uni“, sagt Michael Wildt. Mit Ende des Wintersemesters 2021/22 ging er an der Humboldt-Universität als „Professor für Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus“ in den Ruhestand.<br />
Auch wenn Wildt nicht wie viele andere prominente Hochschullehrer:innen noch ein paar Jahre als Seniorprofessor an der HU weitermacht – das Programm wurde wegen des Spardrucks heruntergefahren – wird es keineswegs ruhig um den Holocaustforscher. <a href="https://www.tagesspiegel.de/wissen/prof-im-profil-michael-wildt-goldmedaille-fur-berliner-historiker-9046480.html" target="_blank" rel="noopener">mehr lesen&#8230;</a></p>
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