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	<title>Heymann Archives - Prof. Dr. Michael Wildt</title>
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		<title>Hugo Heymann und die Dienstvilla des Bundespräsidenten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Michael Wildt]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 19:21:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Seit einigen Wochen wird in der Presse über die Dienstvilla des Bundespräsidenten im Berliner Stadtteil Dahlem berichtet (Süddeutsche Zeitung, Spiegel-online, Welt und andere). Es geht um die Erinnerung an den jüdischen Vorbesitzer Hugo Heymann, der die Villa 1926 erworben und Anfang Februar 1933 zu sehr ungünstigen Bedingungen verkauft hat – zu einer Zeit, als Adolf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen wird in der Presse über die Dienstvilla des Bundespräsidenten im Berliner Stadtteil Dahlem berichtet (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/berlin-dienstvilla-mit-vergangenheit-1.3637139" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Süddeutsche Zeitung</a>, <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/berlin-der-bundespraesident-und-seine-villa-die-dunkle-geschichte-a-1163305.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Spiegel-online</a>, <a href="https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article167611490/Das-dunkle-Erbe-der-Praesidentenvilla.html?wtrid=socialmedia.email.sharebutton" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Welt </a>und andere). Es geht um die Erinnerung an den jüdischen Vorbesitzer Hugo Heymann, der die Villa 1926 erworben und Anfang Februar 1933 zu sehr ungünstigen Bedingungen verkauft hat – zu einer Zeit, als Adolf Hitler seit einer Woche Reichskanzler war und die neue Regierung keinen Hehl aus ihrer antisemitischen Politik machte. In einem &#8222;Tagesspiegel&#8220;-Artikel vom 6. September habe ich die Geschichte des Ehepaars Heymann zusammengefasst. <a href="http://www.tagesspiegel.de/wissen/streit-um-gedenken-in-dahlem-das-schicksal-des-vorbesitzers-der-bundespraesidenten-villa/20286784.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Link zum Artikel</a></p>
<p>2016 hatten Frau Dr. Julia Hörath und ich im Auftrag des Bundespräsidialamtes ein Gutachten verfasst, <span id="more-2214"></span>das die Umstände des Verkaufs und das weitere Schicksal des Ehepaars Heymann im NS-Deutschland untersucht. Wer sich zu den Hintergründen dieses Falls informieren möchte, sei auf dieses Gutachten verwiesen, das auf der Website des Bundespräsidialamtes  zur Verfügung steht. Weitere, neue Erkenntnisse zu dem Fall sind willkommen. <a href="http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Downloads/DE/Anhaenge/Gutachten-Dienstvilla-Berlin-Dahlem.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Download</a></p>
<p>Im Gutachten empfehlen Frau Hörath und ich die Initiative des Historikers Julius Reitzenstein aufzugreifen und einen Stolperstein vor der Dienstvilla zu verlegen. Inzwischen denke ich, dass eine Gedenktafel angemessener ist, weil sie größeren Raum bietet, um an die Verfolgungsgeschichte von Hugo Heymann zu erinnern.</p>
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